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Das Brauereimuseum
Unser Brauereimuseum wurde im Mai 1997
eröffnet.
Zur Entstehungsgeschichte:
Der Raum unserer früheren Kastenmälzerei sollte im Winter 1996/97
zu einem Gläserlager umfunktioniert werden. Nun aber, als die Bottiche
herausgeschlagen waren, kam das Gewölbe des Raumes erst richtig zur
Geltung und so schien es zu schade, hier nur eine Lagerfläche einzurichten.
Da Räumlichkeiten für Bewirtungen bei Besichtigungen ohnehin
fehlten, wurde die Idee geboren, die alte Kastenmälzerei dafür
einzurichten. Mit dieser Maßnahme reifte außerdem der Gedanke,
auch gleich ein Museum einzurichten. In den etwas ruhigeren Wintermonaten
geschah dies nun Anfang 1997 im 2. Obergeschoss der Landauer Brauerei.
In unserer 1978 stillgelegten Brauerei in Münchshöfen befanden
sich zahlreiche alte Geräte, die größtenteils bereits
über Seltenheitswert verfügten.
Das Herz der Brauerei, die Sudpfanne, war bis zur Stillegung der Münchshöfener
Brauerei sogar noch im Einsatz. Ihr Fassungsvermögen betrug dort
68 hl. Um sie an den neuen Standort transportieren zu können, musste
sie zerlegt und im Museum wieder zusammengebaut werden. Zusammen mit einigen
eingelagerten Geräten aus dem Landauer Betrieb ermöglichen die
Exponate aus Müchnshöfen es nun, die Malz- und Bierherstellung
lückenlos so darzustellen, wie sie vor 50-100 Jahren durchgeführt
wurde.
Die ausgestellten Gegenstände werden ergänzt durch Bildmaterial,
das aus einem Fotoalbum stammt, welches ein früherer Braumeister
dem Firmengründer Wilhelm Krieger (1884-1967) glücklicherweise
zum Geschenk machte und Aufnahmen aus der damaligen Produktion zeigt.
Neben den Geräten aus der eigentlichen Bierproduktion werden auch
Werbetafeln, Emailleschilder, Bierwechsel, Gläser, Krüge und
andere Gegenstände rund um die Brauerei Krieger gezeigt. Besonders
erwähnenswert sind dabei ein Modell des Brauereigebäudes, das
der Architekt Ganzenmüller vor dem Wiederaufbau 1905 anfertigte,
und das Zunftzeichen der Landauer Bierbrauer.
Gewidmet hat das Museum die heutige Geschäftsführerin Helene
Sturm ihrem Großvater, dem Firmengründer Wilhelm Krieger senior.
In seinem 30. Todesjahr wurde das Museum eröffnet.
Besonderer Dank gilt allen am Aufbau beteiligten Mitarbeitern, an der
Spitze dem damaligen Braumeister Hans-Peter Wiest, für die tatkräftige
Unterstützung. Innerhalb von drei Monaten war das Museum durch die
engangierte Zusammenarbeit aller Mitarbeiter neben unserem laufenden Brauereibetrieb
entstanden.
Eine 360°-Panoramaaufnahme des Museums finden
Sie hier...
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