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Weg des Bieres

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Weg des Bieres

Das aus Sommergerste gewonnene Braumalz wird zuerst in der Schrotmühle zerkleinert.

Anschließend wird das Malz im Maischebottich mit Wasser vermischt (Bild 1). In der Maischepfanne wird die Maische auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt. Dabei verflüssigen sich die schwer löslichen Bestandteile des Malzschrotes. Stärke wird dabei in Zucker umgewandelt. Das Resultat dieses ersten Brauvorgangs ist die Würze.
Nun wird die Würze im Läuterbottich von den Malztrebern befreit .



Bild 1: Pfanne

Jetzt kommt der Hopfen zur Würze. Hierbei verwenden wir in der Brauerei Krieger noch Doldenhopfen, was heute selten ist. Die Würze mit dem Hopfen wird in unserer Kupfer-Sudpfanne bei offener Kochung ein bis zwei Stunden gekocht. Kupfersudpfanne und offene Kochung entsprechen dem klassischen Brauverfahren, wie es heute in Brauereien selten geworden ist. Weiter bringt diese Kombination von Kupfersudpfannen, offener Kochung und Einsatz von Doldenhopfen ein qualitativ herausragendes Ergebnis. Auch wenn bei diesem Verfahren höhere Kosten entstehen, raten uns Brauexperten keinesfalls davon abzurücken. Anschließend läuft das Bier bei uns über den Hopfenseiher, damit Hopfenrückstände nach dem Würzekochen wieder von der Würze getrennt wird.
Im Whirlpool wird der Feintrub (= durch das Kochen ausgelöste Eiweissstoffe) ausgeschieden.

Die Bierwürze ist jetzt fertig. Bevor die Würze in Bottiche im Gärkeller gefüllt wird, muß sie im Würzekühler, bei uns einem Plattenkühler, der Gegenstrom Wasser erhitzt, auf Kellertemperatur abkühlen.
Im Gärkeller gibt man der Würze die Bierhefe zu: Die Gärung setzt ein. Mit untergäriger Hefe dauert sie etwa zehn Tage, mit obergäriger Hefe vier bis sechs Tage.

Das "Jungbier" wird zur Nachgährung in Lagertanks (Bild 2) gefüllt, wo es mehrere Wochen bleibt. Damit diese Nachgährung langsam und gleichmässig verläuft, wird die Temperatur das ganze Jahr über konstant bei 2-3 °C gehalten.



Bild 2: Lagerkeller

Damit das Bier kristallklar wird, muss es noch durch den Filter laufen. Im Vergleich zu Brauereien, die ihr Bier deutschland- oder weltweit vertreiben, hat man bei Krieger Bier allerdings den Vorteil, dass es nicht konserviert werden muss und so noch mehr Geschmacks- und Eiweissstoffe im Bier bleiben. Der Vorteil einer Brauerei, die ihre Biere nur im näheren Umkreis vertreibt.
Das Bier wird nun noch in Flaschen (Bild 3) oder Fässer (Bild 4) abgefüllt, um dann frisch an den Kunden ausgeliefert zu werden (Bild 5).



Bild 3: Faßabfüllung


Bild 4: Flaschenabfüllung



Bild 5: Krieger Bier auf dem Weg zum Kunden